Hochschule Reutlingen
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Informatik 1 |
mki-b1 - I1 - 1003 |
Kurzfassung |
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| Dozenten | Prof. Dr. Karlheinz Hug (WS), |
| Kurzbeschreibung | Eine Einführung in die praktische Informatik; sie führt über strukturiertes und modulares an objektorientiertes Programmieren heran und betont Methoden der Softwareentwicklung wie vertragliches Spezifizieren von Modulschnittstellen, Gestalten einfacher Dialoge und Benutzen und strukturiertes Implementieren von Modulen. |
| Vorkenntnisse | Nur ein gewisses mathematisches und logisches Grundverständnis. Benötigte mathematische Grundkenntnisse vermittelt die begleitende Lehrveranstaltung Theoretische Grundlagen 1. Praktisches Üben der Lehrinhalte in Informatik 1 Praktikum. |
Organisatorisches aus der StuPrO |
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| Status | Pflichtfach im 1. Semester. |
| Dauer | 4 SWS, 45 reelle Gesamtstunden. |
| Prüfung | Hausarbeit und schriftliche Klausur von 2 Stunden Dauer am Ende des 1. Semesters. |
| Kreditpunkte | 5 ECTS, 3 CPS. |
Inhaltlicher Hauptteil |
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| Bezug zu Zielen des Studiengangs |
Informatik 1 trägt zu den Gesamtlehrzielen von mki bei:
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| Lernziele | Der Hauptzweck von Informatik 1, 2 und 3 ist, Grundlagen der praktischen Informatik und zentrale Ideen imperativer Programmierung zu vermitteln, um die Studierenden auf professionelles, industrielles Entwickeln von qualitätvoller Software für multimediale und verteilte Anwendungen vorzubereiten. |
| Inhalte |
Dieser erste Teil einer dreiteiligen Einführung in die Informatik konzentriert sich auf das
Programmieren im Kleinen und führt über strukturiertes und modulares Programmieren an
objekt- und komponentenorientiertes Programmieren heran.
Unter den behandelten Aspekten sind
Komponenten von Rechnersystemen,
Syntax, Semantik und Pragmatik von Programmiersprachen,
Daten und Algorithmen,
Typisierung,
statische Datenstrukturen,
Prozeduren und prozedurale Abstraktion,
Modularisierung und Datenabstraktion,
Kunde-Lieferant-Beziehung.
Im Mittelpunkt stehen Methoden der Programmentwicklung wie modulares Zerlegen, Spezifizieren durch Vertrag, funktionales Gestalten einfacher Dialoge, strukturiertes Programmieren, Top-Down- und Bottom-Up-Entwurf, schrittweises Verfeinern, Benutzen und Öffnen von Black Boxes, Benutzen von Modulbibliotheken. Mit Notationen wie Moduldiagramme, Zustandsdiagramme, Struktogramme, Syntaxdiagramme und EBNF und erster Lehrsprachen werden die Konzepte und Methoden konkretisiert. Als Spezifikationssprache dient Cleo (Contract Specification Language based on Eiffel and Oberon), als Implementationssprache die schlanke, objekt- und komponentenorientierte Programmiersprache Component Pascal, die die Entwicklungslinie Pascal - Modula - Oberon fortsetzt. |
| Lehrmethoden | Vorlesung mit begleitendem Praktikum (siehe Informatik 1 Praktikum). Das Lehrmaterial besteht aus zwei Büchern, einem Skript, Folien, Beispielprogrammen und Übungsblättern. Es wird in gedruckter und/oder elektronischer Form verteilt. Seminaristischer Unterricht mit Tafelanschrieb, Tageslichtprojektion und PC-Projektion zwecks Demonstration von Beispielprogrammen und interaktiver Programmentwicklung. |
| Lehrmaterial | |
| Literatur |
K. Hug:
Module, Klassen, Verträge.
Ein Lehrbuch zur komponentenorientierten Softwarekonstruktion
Vieweg, Braunschweig, Wiesbaden (2001) 2. Aufl.
J. S. Warford: Computing Fundamentals. The Theory and Practice of Software Design with BlackBox Component Builder Vieweg, Braunschweig, Wiesbaden (2002) C. Vogt: Informatik - Eine Einführung in Theorie und Praxis Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin (2003) |
| Vertiefende Literatur | |